Weihnachten - über Ursprung & Traditionen des Weihnachtsfestes

Bildausschnitt eines geschmückten WeihnachtsbaumesFür die meisten von uns dürfte das wohl so ziemlich das Normalste von der Welt sein: am 24. Dezember feiern wir Weihnachten. Dazu gehören eine ganze Reihe von Ritualen und Traditionen, die jedes Jahr auf´s Neue von uns gehegt und gepflegt werden. So ist es beispielsweise in nahezu allen Haushalten üblich, sich an Weihnachten einen schönen Tannenbaum in die eigenen vier Wände zu holen und diesen dann festlich zu schmücken: glitzerndes Lametta, Christbaumkugeln in den schönsten Farben, leuchtende Kerzen sowie der obligate Weihnachtsstern auf der Spitze des Baumes machen aus der grünen Tanne einen Weihnachtsbaum, der vor Festlichkeit nur so erstrahlt. Seit wir denken können, ist ein Weihnachtsfest ohne Weihnachtsbaum gar nicht denkbar - aber hast Du Dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, was der Tannenbaum eigentlich mit Weihnachten zu tun hat?

Golden verpacktes Weihnachtsgeschenk mit SchleifeKein Weihnachtsfest ohne Geschenke - daher besorgen wir für unsere Liebsten rechtzeitig vor Weihnachten die Weihnachtsgeschenke, welche zunächst schön in Geschenkpapier eingepackt, dann unter den Weihnachtsbaum gelegt und im Rahmen der nachmittäglichen oder abendlichen Bescherung von allen Anwesenden ganz feierlich geöffnet werden. Unseren Kindern erzählen wir dann entweder, die Weihnachtsgeschenke habe der rotbemützte, weißbärtige Weihnachtsmann mit seinem Rentierschlitten gebracht, oder aber es wäre das Christkind gewesen, welches wie jedes Jahr zu uns herabgeschwebt und für die Geschenke zuständig gewesen sei. Gleichwohl, wer den Kindern die tollen Geschenke gebracht haben mag - warum überreichen wir denn überhaupt an Heiligabend Weihnachtsgeschenke? Du merkst schon: dass und wie wir jedes Jahr Weihnachten feiern, ist vollkommen selbstverständlich - doch wenn wir einmal anfangen, die von uns alljährlich zelebrierten Weihnachtsgebräuche hinsichtlich ihrer Entstehung und Bedeutung zu hinterfragen, so kommen wir schnell in´s Stocken.

DIE REDAKTION VON GESCHENKE-BESTELLEN24.DE hat für Dich ausführlich recherchiert, was es mit Weihnachten und seinen Traditionen konkret auf sich hat und möchte Dir im Folgenden die Antworten auf oben gestellte Fragen geben - und, wie es so unsere Art ist, natürlich nicht ganz ohne ein Augenzwinkern;-) Wir hoffen, Dir damit eine interessante Lektüre zu bieten und wünschen viel Vergnügen beim Lesen!

TIPP: Damit Du Dich nicht "zu Tode" scrollst, findest Du hier die einzelnen Kapitel-Links, welche Du nur anzuklicken brauchst, um direkt zu einem Thema Deiner Wahl zu gelangen:

>> Weihnachten - Ursprung und Entstehung
>> Der Weihnachtsbaum - typisch deutsch?
>> Der Weihnachtsmann - oder ein gewisser Herr Nikolaus?


Weihnachten - Ursprung und Entstehung

Aufgeschlagene Bibel auf AltarWenn uns jemand fragt, warum wir eigentlich am 24. Dezember Weihnachten feiern, so fällt die Antwort - zumindest in der christlichen Welt - allerorten so ziemlich gleich aus: wir feiern Weihnachten am 24. Dezember, weil an diesem Tage Jesus Christus geboren wurde, und mit ihm der Beginn des Christentums. Steht ja auch so schon in der Bibel: von wegen Volkszählung in Rom, zwei umherirrenden Menschen namens Maria und Josef, einem hellen Stern, einem kargen Bethlehemer Stall mit Eseln und Schafen, diversen Hirten, drei heiligen Königen und so. Wie wir wissen, wird Jesu Geburt tatsächlich in der Bibel wiedergegeben - einen gezielten Hinweis auf sein Geburtsdatum findet man jedoch leider nicht, weder in der Bibel, noch in irgendeiner anderen Quelle. Nach kurzer Überlegung mag man eventuell zu der Überzeugung gelangen, dass der 24.12. als Geburtstdatum von Jesus eher nicht in Frage kommen kann, denn zum Einen verwundert doch sehr, dass eine Volkszählung ausgerechet im tiefsten Winter abgehalten worden sein soll, wenn man mal davon ausgeht, dass Schneeketten, Räumungsdienste und Winterreifen im alten römischen Reich vielleicht nicht zwingend gang und gäbe gewesen sind. Zum Anderen wird in der Bibel eindeutig beschrieben, dass die anwesenden Hirten allesamt ihre Tiere auf der freien Weide gelassen haben - welcher Hirte oder Bauer würde seinen Tieren denn so etwas in einer eiskalten Dezembernacht antun? Bleibt also die Frage: warum feiern wir ausgerechnet am 24.12. Weihnachten?

Schneebedeckte Winterlandschaft mit tiefstehender SonneKlären wir zunächst mal ein klitzekleines Missverständnis auf, was das Datum angeht: erst seit der Reformationsbewegung, 1517 ausgelöst von einem gewissen Martin Luther, findet der höchste christliche Feiertag überhaupt schon am Abend des 24. Dezember statt - daher auch die Bezeichnung "Heiligabend". Bis zu diesem Zeitpunkt wurde das Weihnachtsfest stets am 25. Dezember gefeiert. Geht man in der Zeitgeschichte weiter zurück, so stellt man fest, dass der 25.12. schon lange vor Jesus´ Geburt in vielen Kulturkreisen ein wichtiges Datum gewesen ist: die alten Germanen beispielsweise feierten an diesem Tag das Jul-Fest, bei dem sie im Rahmen der an diesem Tag stattfindenden Wintersonnenwende (nach dem damals gültigen Julianischen Kalender) den Tod des alten und die Geburt des neuen Jahres feierten. Im alten Rom wurde zu dieser Zeit jährlich ein Friedensfest abgehalten, die Saturnalien. Im persischen Reich soll am 25.12. der berühmte Sonnengott Mithras geboren worden sein, wodurch im römischen Reich schon etwa 70 v.Chr. eine neue Religion hervorgerufen wurde, die solch christliche Sakramente wie Taufe, Firmung und Kommunion bereits in sich vereinte, später gar zur Staatsreligion erklärt und als solche erst Ende des 4. Jahrhunderts durch das Christentum abgelöst wurde.

Nachfolgend wurden im Zuge der Christianisierung zahlreiche Feiertage und Gebräuche des Mithraskultes in das Christentum überführt, was aufgrund der Vielzahl an Übereinstimmungen auch nicht weiter schwierig gewesen ist; ob sich dies nun auch auf das Weihnachtsfest bezogen hat, lässt sich heute natürlich nicht mehr nachvollziehen. Der Verdacht liegt jedoch sehr nahe, dass o.g. vorchristliche Feiermotive auch hinsichtlich Weihnachten einfach übernommen und in christliche Traditionen umgewandelt wurden, zumal solch eine "Transformation" auch dem Valentinstag widerfahren ist, was Du natürlich ebenfalls bei uns nachlesen kannst. In Deutschland wurde der 25.12. erst im 9. Jahrhundert ganz offiziell zum Festtag zu Ehren der Geburt Jesu Christi erklärt. Die Sitte, Weihnachten als besinnliches Fest im Kreise der Familie zu feiern und sich dabei Weihnachtsgeschenke zu machen, ist erst seit dem 16. Jahrhundert bekannt. Das Weihnachtsfest begleitende Bräuche wie das Aufstellen einer Weihnachtskrippe, dem Schmücken eines Weihnachtsbaumes, das wöchentliche Anzünden einer Kerze am Adventskranz und schließlich der Weihnachtsmann kamen dann über die Jahrhunderte nach und nach hinzu.


Der Weihnachtsbaum - typisch deutsch?

Festlich geschmückter WeihnachtsbaumEin immergrünes Gewächs wie der Tannenbaum symbolisiert schon seit jeher Lebenskraft und Gesundheit - bereits in vorchristlichen Kulturen und Religionen wurden daher zu bestimmten Festtagen Haus und Hof mit Lorbeer- oder Tannenzweigen geschmückt, getreu dem Moto: bleib´ gesund und hol´ Dir Leben in´s Haus. Auch das Dekorieren ganzer Bäume war bereits in mittelalterlichen Zeiten zu beobachten, denn schon damals war es Brauch gewesen, zu gegebenen Anlässen einen Mai- oder Richtbaum aufzustellen. Schon in der Kirche des Mittelalters war es an Weihnachten üblich, einen Paradiesbaum aufzustellen, diesen mit Äpfeln zu behängen und in Gedenken an Adam und Eva so genannte Paradiesspiele aufzuführen. Was den klassischen Weihnachtsbaum anbetrifft, so lässt sich sagen, dass sich zumindest der allgemein übliche Brauch, einen solchen in seinem eigenen Heim aufzustellen und festlich zu schmücken, erst zu Beginn des 17. Jahrhunderts so ganz allmählich durchgesetzt hat. Seine Premiere feierte der Weihnachtsbaum übrigens - wer hätte das gedacht - in Deutschland, allerdings zunächst wohl nur in den wohlhabenderen Gesellschaftsschichten, denn Tannenbäume waren seinerzeit in Deutschland und Umgebung äußerst rar, so dass man schon über ein gewisses Kleingeld verfügen musste, um sich einen Weihnachtsbaum überhaupt leisten zu können. So war es schließlich einer Herzogin namens Dorothea Sibylle von Schlesien vergönnt, in die Geschichte einzugehen, stellte sie doch 1611 in ihrem Schloss den ersten von Kerzen beleuchteten Weihnachtsbaum auf.

Doch insbesondere die katholische Kirche hatte mit dem Weihnachtsbaum so ihre Probleme und konnte diesem neuartigen Brauch recht wenig abgewinnen - in ihren Augen sei das eigentliche Weihnachtssymbol die Weihnachtskrippe, welche an Weihnachten aufgestellt werden solle, und nicht ein Tannenbaum, wohlmöglich noch mit Süßigkeiten und ähnlichen "Lappalien" behängt. Ergo wurden geschmückte und leuchtende Weihnachtsbäume viele Jahre hinweg ausschließlich in protestantischen Regionen gesichtet. Über die Jahre wurde der katholische Widerstand gegen den Christbaum glücklicherweise immer geringer, so dass es der Weihnachtsbaum bis zum Ende des 19. Jahrhunderts dann endlich auch in die katholischen Wohnzimmer geschafft hatte. Ab diesem Zeitpunkt verbreitete sich die Weihnachtsbaum-Tradition von Deutschland ausgehend recht rasant über ganz Europa: nach England, in die Niederlande, nach Italien und selbst bis nach Russland hat es der Christbaum dank deutscher Vorreiterfunktion geschafft. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts brachten deutsche Auswanderer und Seeleute den Brauch, einen Weihnachtsbaum aufzustellen, schließlich auch nach Nordamerika. Heutzutage ist der Weihnachtsbaum aus den Wohnzimmern der christlichen Welt nicht mehr wegzudenken - alleine in Deutschland werden Jahr für Jahr über 600 Mio. EUR für knapp 30 Mio. Christbäume ausgegeben; wenn das mal nicht eine stolze Entwicklung ist.


Der Weihnachtsmann - oder ein gewisser Herr Nikolaus?

Rot-weißer Nikolausstiefel aus Stoff am Türrahmen hängendWeltweit ist es der Christenheit bis heute nicht gelungen, eine einheitliche Interpretation für die Figur des Mannes zu finden, der jedes Jahr unsere Kinder beschert. In unserem unmittelbaren Kulturkreis kennen wir einen älteren Herrn mit weißem Wallebart und fetzigem roten Outfit - in dieser Form, als Weihnachtsmann, ist er jedoch lediglich eine Kunstfigur der amerikanischen Werbeindustrie. "Coca-Cola" hat ihn in den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts als Werbegag kreiert, und in dieser Form hat er sich bei uns bis heute durchgesetzt. Wenn wir jedoch vom Weihnachtsmann sprechen, meinen wir eigentlich nicht den "Coca Cola-Fritzen", sondern vielmehr den deutlich älteren Nikolaus. Denn das Original, von dem die Werbeleute schamlos abgekupfert haben, hieß "Nikolaus von Myra". Dieser lebte bereits Anfang des 4. Jahrhunderts, war Bischof in Kleinasien und seines Zeichens Schutzpatron der Seefahrer, Händler und Kinder. Viele Legenden basieren eindeutig auf der Tatsache, dass sich Nikolaus besonders als Wohltäter der Kinder hervorgetan haben soll - daher wurde bereits ab dem Mittelalter damit begonnen, den Kindern zu Nikolausens Ehren an seinem Namenstag, dem 6. Dezember, kleine Geschenke zu machen. Namenstage wurden schon in Frühzeiten zum Gedenken an Namenspatrone gefeiert und sind gleichbedeutend mit dem Todestag des jeweiligen Heiligen.

Der ursprüngliche Bescherungstag fand demnach also gar nicht an Weihnachten, sondern bereits am Nikolaustag statt. Erst im Zuge der Reformation im 16. Jahrhundert stemmten sich vorwiegend protestantische Anhänger gegen den Brauch, an einem Todestag Geschenke zu überreichen, und verlegten die Bescherung kurzerhand auf den heiligen Abend am 24. Dezember - dass wir uns also an Weihnachten im Rahmen einer Bescherung Weihnachtsgeschenke machen, haben wir der Reformation sowie der ihr entsprungenen Protestanten zu verdanken. Vom Timing her wäre vielleicht noch zu vermerken, dass der Nikolaustag bei uns nach wie vor am 6. Dezember gefeiert wird, während die holländischen Kinder bereits am 5. Dezember beschenkt werden. Das Schlusslicht bilden die russischen Kinder, denn hier erscheint Nikolaus erst zum Sylvestertag. Also, auch hier wieder keine einheitliche Festlegung. Und, "das ist auch gut so", freuen wir uns, dass hier eine gewisse Individualität erhalten bleibt. So hört der freundliche Opa in anderen Ländern auch auf völlig unterschiedliche Namen: Santa Claus, Väterchen Frost oder Père Noël - Vielfalt, wir lieben dich.

Moderne Variante eines Knecht Rupprecht mit Sack und SonnenbrilleNikolaus´ Aufgaben sind dagegen klar definiert:
Er ist für die Verteilung von Geschenken und die Maßregelung unserer Kinder zuständig. Hierfür führt er in der Regel eine Rute mit sich. Man hat zwar in der Vergangenheit noch von keiner ernsthaften körperlichen Züchtigung unseres Nachwuchses gehört, es ist auch nicht bekannt, ob der Kinderschutzbund diese Problematik bisher schon thematisiert hat. Teilweise bedient sich Nikolaus auch eines Assistenten namens Knecht Ruprecht, der diesen Maßregelungs-Job ausführen soll. Dieser Ruprecht taucht irgendwann im Mittelalter auf und hat den Gegenpart zum Nikolaus zu spielen. Nach der heute noch gängigen Methode "Guter Bulle, böser Bulle" war er der eigentliche Kinderschreck. Er entspricht der Figur des Teufels und sollte die Kinder zu mehr Frömmigkeit ermahnen. In der Neuzeit ist seine Rolle eher zu vernachlässigen - begleitet er jetzt den Nikolaus, so ist er zumeist nur der passive Träger des Geschenkesacks, grimmiges Dreinschauen nicht ausgeschlossen. Wenden wir uns nun den Geschenken zu, die in die Hände unserer Kinder gelangen sollen. Am Vorabend des Nikolaustages stellen die Zwerge zuversichtlich ihre Schuhe vor die Haustür, in der Erwartung, dass diese am nächsten Morgen mit Geschenken, meist Süßigkeiten, gefüllt sind. Der Ursprung dieser Tradition basiert übrigens auf dem Brauch, seine Stiefel am Nikolausvorabend mit Heu und Karotten zu füllen, nämlich für das Pferd vom Nikolaus. Als Dank bekommt man dann von ihm etwas Leckeres in Form von Obst, Nüssen oder Süßigkeiten zurück. Wird man bei uns am Nikolaustag fündig, was heutzutage auch ohne Karotten und Heu "einfach so" passiert, so fällt an den gelieferten Produkten auf, dass der Herr Nikolaus diese anscheinend gerne bei Aldi, Lidl und Co. einkauft, was für ein gewisses Kostenbewusstsein spricht.

Auffällig ist, dass der alte Herr ungewöhnlich fit zu sein scheint. Wie sonst erklärt sich der Umstand, dass in vielen Millionen Christenhaushalten zeitgleich beschert wird, und zwar sowohl am Nikolaustag als auch an Heiligabend. Sicherlich nutzt er für seine Reisen irgendeine spezielle "Wurmlochtechnik" oder benutzt ähnliche astrophysikalische Praktiken. Abbildungen, auf denen der Weihnachtsmann auf einem mit Geschenken beladenen und von Elchen gezogenen Schlitten durch die Luft anreist, entspringen, wie bereits erwähnt, der künstlerischen Phantasie der amerikanischen Coca-Cola-Werbestrategen. Denn, einem solchen Fahrzeug fehlt jede Aerodynamik, von der Sicherung der Ladung ganz zu schweigen. Haben wir uns eigentlich schon mal gefragt, wie es dem Senior gelingt, nachts in unsere Wohnungen einzudringen? Wie verschafft er sich Zutritt in unser Heim? Benutzt er Nachschlüssel, steigt er durch die Fenster ein? Die Amerikaner zum Beispiel sind fest davon überzeugt, dass ihr Santa Claus über den Kamin ins Haus gelangt. Eine gewagte Theorie aus dem Land der "unbegrenzten Möglichkeiten". Hierzulande hätte der heilige Mann große Schwierigkeiten mit den Bauvorschriften und den Schornsteinfegerinnungen. Bei Gas- und Elektroheizungen stünde der gute Mann ganz schön auf dem Schlauch. Und überhaupt, wie sieht es mit unserer Bürokratie aus? Vermutlich müsste er hier seine Bescherungen rechtzeitig und schriftlich bei den jeweiligen Ordnungsämtern, den Finanzämtern und wer weiß was wo anmelden...

An dieser Stelle müssen wir im Zusammenhang mit unserer schönen, festlichen und anrührenden Weihnachtsgeschichte ein ganz trauriges Kapitel ansprechen. Kennen wir nicht alle die vielen entwürdigenden Kopien, die zum Beispiel jedes Jahr erneut ausströmen und auf betrieblichen Weihnachtsfeiern ihr Unwesen treiben und unsere Kinder in den Kindergärten und Grundschulen erschrecken? Laiendarsteller, die von Studentenhilfsdiensten vermietet werden. Durchgeknallte Nachbarn, die mit nachlässig angeklebten Wattebärten und schlecht verstellter Stimme unaufgefordert vor unserer Haustür stehen. Solche Erlebnisse können bei sensiblen Kindern ein Trauma für ihr weiteres Leben auslösen. Hier sind die Kultusminister aufgefordert, dringend Abhilfe zu schaffen. Bringt diese verirrten Eintagsschauspieler zur Raison. Gebt ihnen die Möglichkeit, sich professionell weiterzubilden. Schauspielschulen sollten entsprechende Lehrgänge anbieten. Volkshochschulen, wo bleibt euer Engagement? Vor allem für die älteren Langzeitarbeitslosen bietet sich hier die Chance, eine zwar eng befristete, aber sozial wertvolle Tätigkeit zu erlernen. Denn Nikolaus, Weihnachtsmann, Christkind und Konsorten warten bereits im nächsten Jahr wieder auf unser aller Aufmerksamkeit;-)


Schriftzug Merry Christmas, gebildet aus LeuchtbuchstabenNa, hat Dir das Lesen ein bißchen Spaß gemacht? Wir hoffen, dass wir die ein oder andere Frage zum Thema Weihnachten beantworten und Dich diesbzgl. ein wenig schlauer machen konnten.

Das komplette GESCHENKE-BESTELLEN24.DE-TEAM wünscht Dir Frohe Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr!